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Internes Facebook für Enterprise 2.0: HenneDigital stellt interne Netzwerklösung für Unternehmen vor

Vor einigen Wochen habe ich hier im Blog angekündigt, dass henne.digital zusammen mit einem Partner in München an einem internen Netzwerk für Unternehmen im Sinne von Enterprise 2.0 arbeitet. Nun ist es so weit. Das System ist live und wird von den ersten Unternehmen bereits live getestet. Letztlich haben wir eine Art internes Facebook entwickelt. Ich war daran als Berater ein wenig beteiligt. Einfach aus der Überzeugung heraus, dass Unternehmen ein solches System brauchen, um ihre Social Media Aktivitäten zunächst intern zu starten. Denn ein solches System motiviert Mitarbeiter, es verstärkt die interne Kommunikation, auch im Sinne von Knowledge Management.

Die Idee und ein Großteil der technischen Umsetzung aber kam von Stefan Donat. Dazu habe ich mit dem Gründer von www.immer-uptodate.net gesprochen:

Stefan Donat: Gründer von immer-uptodate.net

 1. Wie bist Du darauf gekommen, ein solches System zu entwickeln?
Ich war zuvor Geschäftsführer einer Softwarefirma mit über 60 Mitarbeitern und anschließend Gründer und Vorstand eines Unternehmens für Sensorik-Entwicklung mit 35 Mitarbeitern. Ich bin fest überzeugt, dass gut informierte Mitarbeiter bessere Arbeit leisten. Außerdem ist meine Erfahrung, dass die Mitarbeiter auch wissen möchten, was aktuell im Unternehmen passiert. Umso mehr sie das wissen wollen, desto mehr identifizieren sie sich auch mit dem Unternehmen. Deshalb habe ich mich immer bemüht, alle Mitarbeiter offen und gut zu informieren und sie auch immer dazu angeregt ihr Wissen mit den Kollegen zu teilen. Aber irgendwie ist mir das nie 100%ig gelungen, vor allem nicht zeitnah. Im Durchschnitt waren 1/3 meiner Leute, und auch ich selbst, ständig unterwegs. Vertriebsmitarbeiter auf Ihren Reisen, Entwickler und Projektmanager bei Ihren Projekten vor Ort, Messen, Kongresse, Seminare, Urlaub etc. Die ganzen Jahre habe ich immer nach einer Software gesucht, die mich bei diesem fortlaufenden und immer währenden Prozess der umfangreichen, gegenseitigen Kommunikation unterstützt. Ich habe sie nicht gefunden.

Jetzt habe ich solch ein System selbst gebaut.

2. Was kann ein internes Netzwerk für Unternehmen leisten?
Es gibt Studien über Unternehmen, die solche Systeme bereits im Einsatz haben und die besagen, dass z.B. E-Mails um ca. 30% reduziert werden oder sich die anfallende Zeit zur Beschaffung von Informationen um über 30% reduziert, oder auch die Festplatte eines jeden Nutzers um 50% kleiner sein könnte, da ja die Dokumente, Bilder etc. in der Cloud zentral gespeichert und jederzeit abgerufen werden können.
Auch verkürzt sich die Einarbeitungs- und Kennlernphase bei neuen Mitarbeitern drastisch. Als neuer Mitarbeiter fülle ich mein Profil aus und die anderen Mitarbeitern wissen somit sehr schnell „was ist das denn für einer?“. Andersherum kann ich die Profile der anderen Mitarbeiter durchstöbern und so nach Gemeinsamkeiten oder Anknüpfungspunkten suchen, um schneller ins Gespräch zu kommen. Und umso schneller ich weiss, wer im Unternehmen Ansprechpartner oder Experte für bestimmte Dinge ist, desto schneller bin ich selber produktiv. Denn auch in einem Unternehmen gilt es ein persönliches „Netzwerk“ aufzubauen, um erfolgreich zu sein. Und je größer das Unternehmen ist, desto wichtiger ist das persönliche Netzwerk.
Persönlich finde ich aber die Kommunikationsfunktionen am Wichtigsten. Die Mitarbeiter in der Zentrale wollen wissen, was in den Aussenstellen los ist und die Aussenstellen wollen wissen was in der Zentrale los ist. Und dabei meine ich nicht die „große“ Kommunikation, wo der Geschäftsführer 4x im Jahr einen Quartalsbericht versendet, sondern die „kleine“, alltägliche Kommunikation, die das Miteinander und das Zusammengehörigkeitsgefühl fördert.

Funktionen von immer-uptodate.net

3. Es gibt schon mehrere Anbieter. Warum nochmal eine neue Lösung?
Unser Fokus sind mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Denen bieten wir ein Standard-Produkt, das konsequent weiterentwickelt wird. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Geschäftsführer heraus weiß ich, worauf es in kleinen, stark wachsenden und mittelständischen Unternehmen ankommt. Dieses Wissen ist in immer-uptodate.net eingeflossen und bereits teilweise realisiert. Weitere Funktionen, die zu einer schnelleren Erledigung der Arbeit einiger Personen führen, werden nach und nach einfließen.

4. Was sagt die IT in den Unternehmen dazu?
Das ist von der Größe und den internen Strukturen in den Unternehmen abhängig. Einige IT-Abteilungen sind am Anfang skeptisch und befürchten, z.B. Kompetenzen abgeben zu müssen. Ich denke, dass so ein cloud-basiertes System ein große Chance für eine IT-Abteilung ist. Dadurch, dass die Server von anderen Stellen gehostet werden und sie sich nicht um die Installation oder um Updates kümmern müssen, fällt ein große Arbeitsbelastung weg und die Mitarbeiter der IT haben so mehr Freiraum, um sich mehr dem Support oder strategischen Fragen zu widmen.
IT-Abteilungen, die diese Chance erkennen, werden zu großen Befürwortern. Abgesehen davon sind auch ein paar Funktionen bei immer-uptodate.net eingebaut, die der IT-Abteilung die Arbeit erleichtern und dafür sorgen, dass die eine oder andere Excel-Liste verschwindet.

5. Das ganze sieht aus wie Facebook. Warum?
Facebook hat sich in vielen Funktionalitäten und in der Usability bewiesen. Die Menschen kommen damit zurecht, es ist gelernt. Facebook ist ein tolles Netzwerk, um über große Entfernungen mit anderen Menschen in Verbindung zu treten und auch in Verbindung zu bleiben. Es herrscht eine große Intensität in der Kommunikation untereinander. Menschen kommen miteinander in Kontakt, die dies ohne Facebook nicht schaffen würden. Dieser Effekt ist Vorbild für immer-uptodate.net.
Wer Facebook kennt, beherrscht immer-uptodate.net nach 15 Minuten.

Blick ins System von immer-uptodate.net

6. Was unterscheidet Deine Lösung von Facebook?
immer-uptodate.net ist ein internes, also ausschließlich für die Mitarbeiter eines Unternehmens, nutzbares System. Man muss keine Kontakte knüpfen oder Freunde finden, denn alle Mitarbeiter des Unternehmens sind sowieso bereits im System. So besteht auch keine Gefahr, dass betriebsinterne Informationen, auch aus Versehen, für 700 Millionen andere Personen sichtbar werden. immer-uptodate.net ist frei von Werbung und Spielen. Wir geben keinerlei Daten weiter.

Zudem gibt es zusätzliche Funktionen wie Terminverwaltung, Personalstammdaten für die HR-Abteilung oder die Listung von wichtigen Infos zu täglichen Arbeitsmitteln wie SIM-Karten-Nummern, Notebook-Seriennummern und ähnliches.

7. Über welche Server läuft das ganze. Wie sicher ist das System?
Wir haben die Cloud-Server momentan bei einem Anbieter der eine große Flexibilität bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit verspricht. Die Daten werden dauerhaft und zu 100% mit 256 Bit verschlüsselt gespeichert. Redundanz und Ausfallsicherung sind automatisch. Im gleichen Datenverarbeitungszentrum lassen auch eine Reihe von namhaften Finanzinstituten ihre Server hosten und ausgefeilte Systeme zum Brandschutz und zur Wasser- und Stromversorgung stellen die physische Sicherheit und Verfügbarkeit der Server sicher.

8. Was kostet es?
Die Preise sind gestaffelt. Für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern kostet ein eigenes, internes, soziales Netzwerk bei Immer-uptodate.net 49,-€ pro Monat bei 1 Monat Kündigungsfrist. Große Unternehmen können mit 1,-€ pro Nutzer pro Monat kalkulieren.
Damit ist immer-uptodate.net ein preiswertes Angebot.

Hier geht’s direkt zur Website: immer-uptodate.net

…und hier zur kostenlosen Testversion: https://immer-uptodate.net/interaktive-testversion/

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zu: Enterprise 2.0 und interne Prozesse mit  henne.digital

 

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