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Enterprise 2.0 – Ruf nach internem Change Management. Und eine eigene Lösung.

SOCIAL MEDIA. Vermutlich ist dieser Begriff aktuell der meistgenannte in Marketing und Kommunikation weltweit. Ein Begriff, verständlich in allen Sprachen, der uns sagt, dass unsere Kommunikation bestimmt wird von ständigem Austausch und Dialog, von persönlichen Kontakten und Relevanz. Die Kommunikation der Zukunft ist auf Pull ausgerichtet, die Zeiten von Push sind vorbei. Jeder sucht selbst, was ihn interessiert und verbindet sich mit den Personen oder Themen, zu denen er einen Bezug hat. Das ist Common Sense.

Praktisch sieht das dann so aus. Über 700 Millionen Menschen sind weltweit bei Facebook angemeldet, um dort privat oder beruflich – oder beides – zu interagieren. Unternehmen nutzen Facebook als Marketing- und Kommunikationsfläche. Ganze Themen werden, teilweise exklusiv, im weltweit größten Netzwerk gespielt.

Dazu Twitter. Der wohl schnellste Nachrichten-Kanal weltweit. Keine Information findet schneller Niederschlag als auf Twitter. So gut wie kein Medium und keine Unternehmens-Pressestelle ist nicht auf Twitter. Dazu die gesamte Agentur-, Berater- und Bloggerszene.

Berufliche Kontaktpflege betreiben wir auf XING und/oder LinkedIn – je nachdem wie international unser Unternehmen so aufgestellt ist. Und wenn nun wie google+ ein neues Angebot kommt, dann zieht die ganze Schar so schnell wie möglich dorthin. Zuerst da sein, zuerst wissen, schnell ein Netzwerk aufbauen oder zumindest das vorhandene mitnehmen. Wer weiß, vielleicht wird es ja der große Wurf.

All das ist Status Quo. Und nahezu jedes Unternehmen denkt aktuell darüber nach, wie man Social Media denn nun für die eigene Kommunikation einsetzen kann. War es in den letzten 2 Jahren noch eher Aktionismus in den Netzwerken mit dem Ziel, hohe Fanzahlen zu generieren, so gesellt sich nun die Erkenntnis dazu, intern erst einmal die Voraussetzungen zu schaffen. Change Management ist das Thema. In diesem Zusammenhang geht es bisher zuvorderst um Social Media Guidelines.

Und ganz langsam erkennen mehr und mehr Unternehmen, dass sie ihre internen Kommunikationsprozesse den externen anpassen müssen. Große Unternehmen machen Collaboration Management und Knowledge Management zu zentralen Punkten der internen Kommunikation. Und vor allem: Sie denken über alternative Tools zu Wikis, E-Mail und Intranet nach.

HenneDigital’s und Enterprise 2.0

Weil wir bei henne.digital davon überzeugt sind, dass Pull-Mechaniken in externen Netzwerken auch Pull-Mechaniken in internen Netzwerken erforderlich machen, haben wir mit einem Partner eine Netzwerk-Lösung für die interne Kommunikation entwickelt – bzw. wir stecken noch in der finalen Entwicklung.

Was soll ein solches internes Netzwerk leisten?

  • Maximale Aggregation von Informationen von extern nach intern – nutzbar für alle Mitarbeiter
  • Behandlung von Themen in Special interest groups
  • Integration von externen Dienstleistern in Teile dieses Netzwerks
  • Kontinuierlicher Austausch mit Vertrieblern, Filialen oder Franchisern
  • Steuerungsmöglichkeit für Kommunikation nach außen durch interne Gatekeeper
  • Ablösung von E-Mail als abteilungsübergreifendes Kommunikationstool – E-Mail wird zunehmend zum 1-zu-1-Dienst

Worum geht es also letztlich? Mitarbeiter müssen die Möglichkeit haben, Informationen von überall her in das Unternehmen hineinzutragen. Ob nun gerade ein neues Plakat eines Wettbewerbers, eine Produktrezension im Web oder ein Artikel in der Zeitung am Kiosk. Diese Information müssen intern ganz schnell verfügbar sein. Die Verantwortung, relevante Informationen zu bekommen, geht mehr auf den einzelnen Mitarbeiter über.  Das Unternehmen schafft nur die Voraussetzungen. Gleichzeitig können interne Informationen schnell in externe Netzwerke getragen werden – hier aber mit Kontrolle durch vorher definierte Personen im Unternehmen.

Letztlich also eine Art internes Facebook. Einfach in der Handhabung, Inhalte können zentral abgelegt werden und werden über das Netzwerk nur noch angezeigt. E-Mail-Traffic und Serverlast werden sich dadurch wesentlich reduzieren.

Vermutlich im September soll das System live gehen. Es ist ausgerichtet auf mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern, hat aber auch Potenzial für größere Organisationen. Und vor allem braucht es keine speziellen Adaptionen sondern ist für jedes Unternehmen in der Standardversion nutzbar.

Natürlich wissen wir, dass es solche Systeme auch schon gibt – vor allem in Amerika, aber auch vereinzelt in Deutschland. Aber wir verlassen uns lieber auf uns selbst und setzen das ganze so auf, wie wir Social Media verstehen. Den Trend hin zu solchen Lösungen bestätigen auch große Unternehmen wie Microsoft und Coca-Cola – siehe Artikel.

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